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Die besten LinkedIn-Hacks

Hacks für dein LinkedIn-Profil


  • Dein Profil ist kein Lebenslauf, sondern deine Startseite. Besucher sollen deine Seite interessant finden und möglichst viel Zeit darauf verbringen. Nachdem sie bei dir waren, sollen sie wissen, dass du als Vorbild vorangehst und wissen, wofür du brennst. Gestalte dein Profil entsprechend locker und spannend.

  • Das Hintergrundbild (Banner) ist der beste Platz für dein Unternehmen, dein Logo oder dein Produkt, idealerweise in Verbindung mit einem „Call to Action“, also einem Handlungsaufruf (wie: „jetzt kaufen unter meinprodukt.de!“). Ansonsten nutze ein Bild, das deine Identität verkörpert und das in Erinnerung bleibt.

  • Dein Profilbild sollte professionell aussehen, aber nicht zu steif. Ein professionelles Fotoshooting lohnt sich und braucht nicht viel kosten.

  • Dein Slogan muss einen Eindruck auf den Leser machen. Erkläre kurz und kreativ, wer du bist und was dich ausmacht. Deine offizielle Berufsbezeichnung kann Teil davon sein, muss aber nicht.


Beispiel: Lea-Sophie Cramer schreibt nicht „Mitgründerin und Ex-Geschäftsführerin von Amorelie“ – das stimmt zwar, engt aber ihren Schaffensraum ein und ist sehr funktional. Stattdessen schreibt sie über sich: „Entrepreneur. Forbes 30 under 30. Angel Investor“.

Beispiel: Greta Thunberg ist zwar nicht auf LinkedIn, aber ihr Profiltext auf Twitter drückt mit jeder Silbe aus, was sie als Mensch ausmacht. Sie schreibt nicht „Schülerin und Gründerin von Fridays for Future“, sondern: „Umwelt- und Klima-Aktivistin mit Asperger-Syndrom, geboren bei 375 ppm“ (= CO 2 -Konzentration in der Atmosphäre in ihrem Geburtsjahr).


  • In der Infobox erzählst du mehr über dich. Schreibe in der ersten Person („Ich“) und erzähle eine Geschichte: Warum machst du, was du machst? Woher kommst du? Was treibt dich an? Verwende gern Emojis, um den Text flüssiger lesbar zu machen.

  • Fülle auch die anderen Sektionen auf deinem Profil aus. Was du für langweilig oder irrelevant hältst, lasse weg.

  • Hole dir Empfehlungen ein, und vergib selbst Empfehlungen an andere.

  • Folge gezielt Seiten und Personen, die für deine Themen bedeutend sind, und trete relevanten Gruppen bei.

  • Entferne die Sektion „Besucher dieses Profils besuchten auch...“ von deinem Profil, damit die Leser nicht abgelenkt werden.

  • Ab ca. 1000 Kontakten ändere die Schaltfläche „Vernetzen“ in „Folgen“, damit Interessierte dich nur noch abonnieren können, ohne dass sie zugleich automatisch deine Kontakte werden. Sie können dir dennoch weiterhin auch Kontaktanfragen stellen, aber müssen dazu erst auf „Mehr“ klicken. So kannst du selbst auswählen, mit wem du wirklich aktiv vernetzt sein möchtest.

  • Schreibe niemandem eine Nachricht, ohne dafür einen wirklich guten und konkreten Grund zu haben. Spam nervt!

  • Vernetze dich mit vielen Kontakten in deinem Themenfeld. 


Hacks für deine Posts


  • Versetz dich in die Lage des Lesers: Sei lebendig, nicht abstrakt. Erzähle eine Geschichte. Am besten sind Posts, die im alltäglichen Leben der Leser tatsächlich eine Rolle spielen. Der erste Satz muss stimmen.

  • Erzähle authentisch und ehrlich aus deinem Arbeitsalltag. Öffne dich persönlich und erlaube Einblicke in dein Privatleben. Starte Diskussionen, stelle Fragen, ermuntere zum Mitmachen. Sei liebenswürdig, nicht besserwisserisch.

  • Formatiere deinen Text mit Absätzen und Emojis, damit er flüssig lesbar wird. Online gibt es auch kostenfreie LinkedIn Text Formatierer, die Text fetten oder kursiv schreiben können.

  • Tagge andere Personen nur, wenn sie für den Post wirklich relevant sind.

  • LinkedIn mag keine Beiträge, die zu externen Links führen. Teile Links zu externen Seiten daher entweder im ersten Kommentar zu deinem Beitrag oder füge sie nach dem Posten nachträglich in den Beitrag ein, weil der Algorithmus ansonsten die Reichweite deines Posts reduziert.

  • Erzähle den Lesern, wie sie mitmachen können („Call to Action“): Was sollen sie anschauen, anhören, lesen, klicken, kommentieren, tun?

  • Füge ein Bild hinzu, das auffällt und maßgeschneidert zum Thema deines Posts passt. Gemeinfreie Bilder findest du unter unsplash.com und gute Designvorlagen unter canva.com. Mit Apps wie Typorama kannst du schnell Bilder mit Texten kombinieren (kostet einmalig ca. 16 Euro).

  • Setze gezielt Hashtags ein, um deine Reichweite zu vergrößern. Dabei gilt: höchstens fünf Hashtags und zielgenau auf das Thema zugeschnitten – kein Hashtag-Dschungel! (Bei Instagram kann man dagegen mehr Hashtags setzen.)

  • Reagiere auf jeden Kommentar, mindestens mit einem „Like“ oder ähnlichem, gern mit kurzen positiven Antworten. Darüber freuen sich deine Leser, denn genau wegen dieser Interaktion sind sie ja hier, auch wenn oft gar nicht mehr Zeit ist als zu einer kurzen Reaktion. Die hohe Interaktion signalisiert dem Algorithmus, das sich etwas bewegt, und pusht deinen Beitrag nach oben.

  • Bei negativen Kommentaren zeige klare Kante, werde aber niemals beleidigend. Bewusst böswillige Kommentare lass einfach unkommentiert stehen und lass dich nicht dazu hinreißen, deine wertvolle Zeit für Rechtfertigungen an offensichtliche Vollpfosten zu opfern. Bei Trollen hilft im Zweifelsfall nur blocken und melden.

  • Messe deinen Erfolg: Was wird oft geteilt, was nicht? Es zählt nicht die bloße Masse, sondern auch die Qualität der Reaktionen.

  • Bleibe immer du selbst.