Wahlrecht ohne Altersgrenze? – Verfassungsrechtliche, demokratietheoretische und entwicklungspsychologische Aspekte

Über das Wahlrecht wird diskutiert, seit es die Demokratie gibt. Ab wann sollen Heranwachsende es ausüben dürfen – oder sollen ihre Eltern für sie wählen, bis sie volljährig sind? Brauchen Kinder und Jugendliche in einer alternden Gesellschaft das Wahlrecht, damit ihre Interessen in der Politik Gehör finden?Dieses Buch setzt sich interdisziplinär, vielschichtig und kritisch mit verschiedenen Modellen des Kinderwahlrechts und des Stellvertreterwahlrechts auseinander. Es bietet einen umfassenden theoretischen Hintergrund, beleuchtet die historische Entwicklung, die gesetzliche Lage sowie pädagogische und psychologische Aspekte. Es berührt grundlegende Fragen der Demokratietheorie und der politischen Sozialisation und Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Reife und Kompetenz der Kinder werden ebenso diskutiert wie Risiken des Kinderwahlrechts.
Das mit einem ausführlichen Sachregister ausgestattete Buch liefert unentbehrliche Werkzeuge zur Beantwortung der Frage, wie die politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden kann.

Beitrag von Wolfgang Gründinger: „Wer wählt, der zählt – Wahlrecht von Geburt an als Beitrag zu Demokratie und Generationengerechtigkeit“

Herausgeberin: Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen
oekom-Verlag, München 2008
379 Seiten
€ 39,90

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