Wachstum? Ja bitte – aber 2.0!

40 Jahre nach dem bahnbrechenden Report über die „Grenzen des Wachstums“ hat der Club of Rome einen neuen Krisenbericht vorgelegt: 2052 – A Forecast for the Next 40 Years. Die Weltbevölkerung wächst, der Co2-Ausstoß nimmt zu, der Klimawandel schreitet voran, die Rohstoffe verknappen. Das alles ist aber nicht außergewöhnlich pessimistisch, wie FOCUS („Club of Rome sagt düstere Zukunft voraus“) und SPIEGEL („düsteres Bild der Zukunft“) glauben, sondern ein völliges Mainstream-Szenario. Doch selbst ohne extremen Pessimismus steht fest: Wir steuern mitten in die globale Ökokrise hinein. Der Kollaps lässt sich aber noch abwenden, glaubt Karl Wagner vom Club of Rome: Die junge Generation wird sich nicht mehr lange gefallen lassen, dass sie einen aufgeheizten, geplünderten, ungerechten Planeten aufgebürdet bekommt, und die Kultur revolutionieren auf nachhaltiges Wirtschaften.

Zeit für eine neue Diskussion über Wachstum, Wirtschaften, und Lebensqualität also! Dazu haben der Club of Rome und sein junger Thinktank, der tt30, zwei klasse Thesenpapiere in die Diskussion geworfen:

7 Thesen zur Wachstums-Diskussion des Club of Rome, 2012 (pdf)

Jenseits des Wirtschaftswachstums – Warum wir Wohlfahrt anders messen müssen, vorgelegt vom Think Tank 30 (tt30) des Club of Rome