Kaffee bei Münte

Heute war ich bei Franz Müntefering zum Kaffee eingeladen (Ex-SPD-Parteichef, Ex-SPD-Fraktionschef, Ex-Minister für alles mögliche). Wir hatten ein lockeres Gespräch in seinem Büro über demografischen Wandel, Rente, und Jugend-Wahlrecht. Wichtige Erkenntnis von uns beiden ist übereinstimmend, dass es nicht so sehr allein von den Prozentsätzen von Beiträgen oder Rentenniveau abhängt, dass die Alterssicherung finanzierbar bleibt,…Continue reading Kaffee bei Münte

SPD schreibt an neuem Generationen-Konzept

Die SPD-Bundestagsfraktion erarbeitet derzeit ein Strategiepapier zum „Miteinander der Generationen“. Das Papier diskutiert Lösungen, um die junge Generation besser zu unterstützen, die mittlere Generation bei Beruf, Kindererziehung und Pflege zu entlasten, und Ältere zu einer aktiven Teilnahme am sozialen Leben zu gewinnen. Ich habe die zuständige SPD-Abgeordnete Sabine Bätzing im Bundestag besucht  und mit ihr über…Continue reading SPD schreibt an neuem Generationen-Konzept

Mehr Demokratie wagen durch ein Wahlrecht von Geburt

Ein überfraktioneller Antrag, der 2004 im Bundestag eingebracht wurde, schlug vor, ein „Wahlrecht von Geburt“ einzuführen, wonach die Eltern das Wahlrecht ihrer Kinder bis zu deren 18. Lebensjahr  stellvertretend ausüben sollten. In meiner Bachelor-Arbeit habe ich die Debatte in einem policy tracing analysiert, in einen demokratietheoretischen Kontext eingeordnet und bewertet. Arbeit: Mehr Demokratie wagen durch…Continue reading Mehr Demokratie wagen durch ein Wahlrecht von Geburt

Generationengerechtigkeit als Staatsziel?

Was bringt es, das Staatsziel „Generationengerechtigkeit“ im Grundgesetz zu verankern, wie Abgeordnete es fordern? Oder gibt es andere, sinnvollere Möglichkeiten, generationengerechte Politik zu fördern: etwa die Schuldenbremse oder die Senkung des Wahlalters? Ein Beitrag von mir in der aktuellen Ausgabe der Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte diskutiert Generationengerechtigkeit als Staatsziel. Essay „Generationengerechtigkeit als Staatsziel“ (pdf)

Wahlkampf-Kritik: Die Politik ist jugendverdrossen

ZEIT ONLINE: Herr Gründinger, was halten Sie vom Wahlkampf? Fühlen Sie sich angesprochen? Wolfgang Gründinger: Jeder dritte Wähler und jedes zweite SPD- und CDU-Mitglied ist über 60 Jahre alt. Daher werden primär die Interessen der Älteren bedient, etwa mit der Rentengarantie oder dem Vorschlag der Weiter-Subventionierung der Altersteilzeit. Den Jungen dagegen werden nur inhaltlose Phrasen vorgesetzt. Das…Continue reading Wahlkampf-Kritik: Die Politik ist jugendverdrossen