Rentenpaket: Online-Petition gestartet

Niemand will irgendjemandem seine hart erarbeitete Rente wegnehmen. Aber trotzdem gibt es viel gute Kritik am „Rentenpaket“ der Bundesregierung (also an der „Rente mit 63“ und der „Mütterrente“:

  • Die Jungen müssen noch mehr in die Rentenkasse einzahlen und bekommen am Ende noch weniger raus – und müssen mehr privat vorsorgen, um die Lücke auszugleichen.
  • Altersarmut wird nicht verhindert, sondern verschärft.
  • Die Rente mit 63 hilft Gutverdienern.
  • Arme Mütter bleiben arm – trotz etwas höherer Mütterrente. Denn die Mütterrente wird mit der Grundsicherung verrechnet.
  • Das Rentenpaket kostet 160 bis 233 Milliarden Euro – viel Geld, das an anderer Stelle fehlt, um Bildung oder digitale Infrastruktur zu finanzieren.

Ich habe daher zusammen mit der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen eine Online-Petition gestartet. Unsere Forderung: Die Regierung soll einen Generationengipfel einberufen, um mit der jungen Generation über eine für alle faire Alterssicherung zu sprechen.

Zur Online-Petition: www.openpetition.de

Fakten, Fakten, Fakten in unserem 4-seitigen Papier: Kurz-Stellungnahme Rentenpaket

Und: Artikel auf ZEIT Online: „Renten für die Babyboomer“